Verhinderte Mönche

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Wie kam ich
zum Yoga? - 1
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Kurz vor meiner Abschlußprüfung zum Jazz- und Unterhaltungsmusiker kam mein Vater zu mir und fragte mich, ob er und die Familie irgendetwas für mein Wohlergehen tun könnten. Ich war gerührt von seiner Anteilnahme an meinem Prüfungsstreß, dachte kurz nach und entschied mich für die vielleicht etwas unerwartete Antwort: "Ja - studiert alle bitte Yoganandas Lehrbriefe!"
Sowohl mein Vater als auch einige weitere Familienmitglieder stiegen in das Studium von Yoganandas Lehre ein.

Yogananda hatte zum Beispiel gegenüber Anwärtern zum Beitritt in seinen Mönchsorden bereits gesagt, er lege großen Wert auf hundertprozentige Freiwilligkeit. Er sei nicht zufrieden mit einem Prozent weniger, denn er wolle niemanden zwingen. Wenn sich jemand zu irgendetwas gezwungen fühle, solle Derjenige lieber wieder gehen.

Nun, an Freiwilligkeit sollte es weder meinem Stiefbruder Markus noch mir gemangelt haben, denn irgendwann in den darauffolgenden Monaten fanden wir uns beide fest entschlossen, nicht nur die Lehrbriefe weiter zu studieren, sondern ganz und gar nach Amerika zu gehen, um dort im Rahmen der SRF ein Mönchsleben zu führen! (Gebeten hatte uns übrigens niemand darum ...)

Mein Vater sah diesen Vorsatz allerdings mit mindestens einem skeptischen Auge. Er erzählte mir aus eigener Erfahrung, daß selbst solche Organisationen wie geistliche Orden in ihrer Infrastruktur nicht unbedingt gefeit seien vor äußerst profanen Phänomenen wie zum Beispiel dem, was gemeinhin im Geschäftsleben unter dem Begriff 'Mobbing' bekannt sei.

Ich allerdings glaubte es besser zu wissen nach dem Motto: meines Vaters damalige Mitmönche hatten schließlich auch kein Kriya-Yoga gemacht ...

Also beantragten mein Stiefbruder und ich offiziell den Beitritt zur 'SRF'. In der freudigen Einbildung, daß Amerika nur auf uns warten würde, sangen wir im Swing-Rhythmus: "Ei wonna bi an ordermember, ordermember ..."

Heute schlage ich innerlich sozusagen alle Vorzeichen der Tonart A-Dur, daß dieser Wunsch nicht in Erfüllung gehen sollte.
Näheres, weitere Ansichten ...


Spirituelle Musik:
Indische Bhajans, Kirtans, Mantras modern style ...


Die Antwort aus Amerika war, daß die Gesellenschaft leider keine Musiker benötige
(was mich wunderte, denn schließlich war mein Vater auch Kirchenorganist in seinem Kloster gewesen)
und sie außerdem momentan überhaupt keine Nicht-Amerikaner aufnehmen könne.

Ich war wie vors Hirn geschlagen. Deutlich erinnere ich mich noch an das mehr als ernüchternde, frustrierende Gefühl von damals.
Naturbild: Distelreste vor See


Dieses sollte allerdings nicht länger als einige Tage oder Wochen andauern, denn Gott erwies sich einmal wieder als einfach unschlagbar, auch im Teiming bezüglich des Arranschmohs (Arrangements) gewisser Ereignisse ...

Es gibt einen Spruch in Yogakreisen, der sagt: "Sobald der Suchende bereit ist, bis ans Ende der Welt zu gehen, um die Wahrheit zu finden, taucht sein Lehrer ganz in der Nähe auf."

Wald im Licht, Kisslegg im Allgaeu


Eines Tages kam mein Bruder Gregor daher (der übrigens der Erste in der Familie gewesen war, der gemeinsam mit mir begonnen hatte, zu meditieren) mit einem Inserat aus einer esoterischen Zeitschrift, in dem es hieß: "Großneffe von Paramahansa Yogananda hält Vortrag über Kriya-Yoga."

Zunächst war mein Gedanke: "Nun, Kriya-Yoga kennen wir bereits, oder? Was soll für mich also daran sein?" Allerdings erweckte der Gedanke, einen Großneffen (wobei allein so ein körperlicher Verwandtschaftsgrad freilich nicht unbedingt viel aussagen muß ...) des von mir als meinen persönlichen Präzeptor angenommenen Yogis zu treffen und ihm vielleicht persönlich Fragen stellen zu können, meine Aufmerksamkeit.

Daß es sich dabei um einen Yogi handeln sollte, der nicht etwa nur Vorträge hielt, sondern auch die originale, ursprüngliche Kriya-Yoga-Technik (also nicht die vereinfachte Form aus den Lehrbriefen) bei seinen Seminaren lehrte - davon wußte ich zu dem Zeitpunkt nicht viel. Auch davon nicht, daß er außerdem Hatha-Yoga-Lehrer-Ausbildungen anbot.

Dhiranandaji bei der Yogalehrer-Urkundenverleihung


Am Vortragsabend rückte unsere halbe Familie in einem Hotel am Chiemsee an. Auf einem Plakat war zu lesen, daß es sich bei dem Vortragenden um einen gewissen Yogi Dirananda handelte.

Im Raum erblickte ich neben bereits anwesenden Hörern einen Herrn mit markantem Gesicht, wuchtig wirkendem Körperbau und hell südländischer Hautfarbe, der schlicht gekleidet und dabei barfuß war.

Mir fielen sofort die Stärke und gleichzeitige Sanftheit auf, die der Mensch ausstrahlte. (Später sollte ich erfahren, daß Dhira übersetzt sanfte Brise heißt.)

In seiner Nähe befand sich ein Paar mittleren Alters, bestehend aus einer vollbusig-reif wirkenden Dame und einem sehr hellhäutigen Herrn mit kurzgestutztem Bart, der offenbar jedes von Dirananda geäußerte Wort auf einen Block kritzelte.

Den Vortrag fand ich interessant und für mich überraschenderweise angefüllt mit vielen Informationen und geschichtlichen Insaider-Einzelheiten über Kriya-Yoga, von denen ich so bis dahin nicht gehört hatte.

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Ich entschied mich, zusammen mit einigen Familienmitgliedern, an dem die darauffolgenden zwei Tage am selben Ort stattfindenden und von Yogi Dirananda angeleiteten Kriya-Yoga-Seminar teilzunehmen.

Ich merkte schnell, daß die Originaltechnik, die er lehrte, um einiges komplizierter war, als diejenige, die ich von den SRF-Lehrbriefen her kannte. Allerdings bemerkte ich gleichzeitig auch den Unterschied zwischen der Verbindung zu einem Lehrer, der über das geschriebene Wort mit mir in Verbindung stand und zu einem, dem ich jederzeit all meine Fragen direkt stellen konnte.

Außerdem fand sich der erwähnte Schreiber (und, wie sich herausstellen sollte: Schriftgelehrte) gerne und sehr zuvorkommend bereit, mir etliche Fragen zu beantworten und auch Dirananda in meinem Namen Fragen zu stellen - sogar solche, die mir eigentlich gar nicht in den Sinn gekommen waren ...

Wie die Jungfrau zum Kind ...


kam ich etwas später zu meiner Hatha-Yogalehrer-Ausbildung. Denn zunächst einmal hatte mich das überhaupt nicht interessiert.

Nach der Einführung durch Yogi Dirananda hatte ich von ihm den sogenannten ersten Kriya erhalten - eine Übungstechnik, die es galt, einige Monate lang täglich zweimal zu praktizieren, bis für mich feststand, ob ich Kriya-Yoga als meinen Weg akzeptieren wolle oder nicht.

Nun, letzteres war für mich überhaupt keine Frage - ich war ja bereits unabhängig davon auf genau dem Weg - was ich Dirananda auch mitteilte.

Yogi Paramapadma Dhirananda


Er bemerkte meine Entschlossenheit wohl und lud mich ein, zum Sommerferien-Seminar an die Ostsee zu kommen, um dort den zweiten Kriya zu empfangen.

Der Schriftgelehrte, seine Frau und auch eine weitere Kriya-Mitstudentin, die alle aus Österreich stammten, zeigten sich sehr entgegenkommend und boten mir an, zum Zwecke meiner dortigen Unterkunft das von ihnen gemietete Ferienhaus mit mir zu teilen.


Am Teich beim Ferienhaus

Fortsetzung ...


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Dieser Teil der Livepiano-Alleinunterhalter-Webseite wurde apgedäited im June 2017 .