Wie kam ich zum Yoga -4

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Wie kam ich
zum Yoga? - 1
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Wie entstand das
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Aufgeschobene Akrobatik (Fortsetzung)


Daß die Yoga-Asanas ganz klar eine Bereicherung für mein Leben darstellten, darüber bestand längst kein Zweifel mehr.

Von 'Kriya-Yoga' hingegen hatte ich bis dahin nicht viel gehört. Oder doch? Ich hatte im Buchladen das Gesicht eines Yogis auf einem Buchcover gesehen, der Titel war gewesen: 'Autobiographie eines Yogi'. Allerdings war bei mir die Zeit der hüpfenden Lehrer und jugendlich-törichten Schlußfolgerungen damals wohl noch nicht so ganz vorbei gewesen und ich hatte mich zwar hingezogen gefühlt zu besagtem Gesicht.

Allerdings hatte dieses mich aufgrund seiner androgynen, fast weiblich wirkenden Erscheinung - und wahrscheinlicher aufgrund meiner Neigung zu unnachvollziehbaren Assoziationsketten! - zu sehr an einen Popsänger erinnert, von dem ich zwar einige Songs gern mochte, allerdings auch einige überhaupt nicht leiden konnte.

Unter anderem aufgrund dieser eigentlich total zusammenhangslosen vorschnellen Gedankenverbindung (bei der es sich vielleicht sozusagen um einen 'Nachzügler der Pubertätswehen' gehandelt hatte ...) hatte ich die Beschäftigung mit diesem Buch trotz meiner Leseratte Leseratten-Eigenschaft aufgeschoben.

Auch in einer weiteren Hinsicht wäre die Information über Kriya-Yoga
(den Weg, auf den ich schließlich dann endgültig kam und auf dem ich seit Mitte der 80er Jahre bis heute auch geblieben bin)
sogar bereits lange vorher greifbar, ja sogar im Haus meines Vaters und meiner Stiefmutter verfügbar gewesen.

Spirituelle Musik:
Indische Bhajans, Kirtans, Mantras modern style ...


Letztere hatte auf einer ihrer Indienreisen, die sie gemeinsam mit meinem Vater angetreten gehabt hatte, von jemandem genau diese 'Autobiographie eines Yogi' geschenkt bekommen. Zuhause angekommen wollte sie sie lesen.

Als sie es öffnete, stömte ihr allerdings ein auf wohl unsachgemäße vorherige Lagerung zurückzuführender, etwas moderiger Duft entgegen, den sie als sehr unangenehm empfand. Da sie sehr geruchsempfindlich war, hatte sie daraufhin zunächst einmal keine große Lust mehr, sich weiter damit zu beschäftigen.

Hummel auf Hibiscus


Im Anschluß an meine 'Hüpfende-Lehrerphase' ließ ich, wie gesagt, die sportlichen Gruppentrainingsräume links liegen und widmete mich stattdessen zum Beispiel der aktiven Mitarbeit in einer Theatergruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Rosenheim.

Darauf aufmerksam gemacht hatte mich ein sehr langjähriger Musiker-Kumpel, den ich als Klassenkameraden im dortigen musischen Gymnasium kennengelernt hatte und mit dem ich seit meiner ersten, aus Schulkameraden bestehenden Musik-Band (1977) durch unterschiedliche Cliquen und hindurch eine intensive, freundschaftlich-humorvolle Zusammenarbeit pflegte, die sich bis in die späten 80er Jahre hineinzog.


Inzwischen hatte ich mich aufgrund der informativen Schilderungen meines Jazzschul-Mitstudenten über die Kriya-Yoga-Wissenschaft weg von meiner teenager-artigen Deutung jenes Yogi-Gesichtes vielmehr in Richtung einer aufrichtig-interessierten entschieden

und mir als Bücherwurm nach einer kurzen literarischen Siesta folgerichtig die vielversprechende 'Menükarte' mit der Aufschrift 'Autobiographie eines Yogi' besorgt, für deren Lektüre ich meine Pausen im Rahmen jener Theatergruppe nutzte, wenn gerade eine Szene eingeübt wurde, für die ich nicht erforderlich war.

Schwebfliege auf Hibiscus


Ich mag mich entsinnen an das Gefühl eines schrittweisen 'freudigen Aufwachens', das mit jeder neu gelesenen Seite mehr und mehr anwuchs.

Paramahansa Yoganandas Schilderungen seines jugendlichen Haupthobbys - das ich hier kurz umschrieben 'Heilige sammeln' nennen will - sowie seine Informationen über die Kriya-Yoga-Wissenschaft brachten mir so viele bis dahin fehlende geistige Puzzleteile zur Ergänzung meiner inneren Suche auf einmal ein, wie ich es durch ein einziges Buch allein vorher nie gekannt hatte.

Esoteric popmusic:
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Ich muß sogar so weit gehen zu sagen, daß Yogananda es schaffte, mich innerhalb kürzester Zeit davon zu überzeugen, daß Gott genau jene faszinierende, unbegreifliche und mir immer wieder entschlüpfte 'Beute' war, die ich in so vielen unterschiedlichen Quellen 'gejagt',
dabei allerdings nie
"Gott"
genannt hatte.

Genauer gesagt, hatte
Gott mich gejagt, jedoch
hatt' ich Ihn leider 'vertagt' ...

Trotzdem war die langjährige Vorgeschichte offenbar notwendig gewesen,
um mich von da an dem sich vom 'imaginären Kleinod'
immer mehr in den konkreten Bereich hineinkristallisierenden
'hochkarätigen Diamant' des Kriya-Yoga zu widmen,
den es nun galt, in die gut vorbereitete
'Fassung' des Hatha-Yoga
als logisch-aufbauenden Schritt einzufügen.


Yogananda hatte zwar in seiner Autobiographie sehr klar und für mich ohne etwa mysteriöse übrigbleibende Fragezeichen (im Gegensatz zu früher zum Beispiel Castaneda mit seinem Weg der Tolteken) über diese Wissenschaft berichtet, allerdings waren keinerlei Anleitungen zu den eigentlichen Übungstechniken in dem Buch auffindbar.

Ich mag mich entsinnen, daß Jahre später mir ein Yoga-Mitstudent schmunzelnd erzählte, wie er die sprachlich etwas derb formulierte Reaktion eines Schweizer Yogainteressierten während der Lektüre des erwähnten Buches aufschnappte: "Wiäsooo saait däär Huuräsiäch ett, wia dös gahht?"

'Kriya-Yoga' historisch ...
Praehistorischer Cowboy


Der damals einzige mir bekannte Weg, an die Übungstechniken des Kriya-Yoga heranzukommen, bestand darin, sich ein über mehrere Jahre hinweg häppchenweise versandtes Lose-Blatt-Werk namens 'Lehrbriefe der SRF (Self-Realization-Fellowship)' in Amerika zu bestellen.

Dieser Mönchsorden war ca. 1920 von Paramahansa Yogananda ins Leben gerufen worden und verschickte unter bestimmten Bedingungen die von Yogananda extra für diese (nicht-traditionelle) Art der Verbreitung der Kriya-Yoga-Wissenschaft erstellten Schriften.

Für mich persönlich stellte dieses Studium eine wichtige Bereicherung und Konkretisierung meines bisherigen Wissens dar. Yogananda brachte mir in dieser Form Übungstechniken, unterhaltsam-lehrreiche Geschichten und viele weitere Informationen näher.

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Die 'SRF' selbst - als Organisation - hat für mich aus heutiger Sicht seit langer Zeit allerdings sehr an Autorität eingebüßt.
Aus sowohl den Berichten einer Bekannten, deren Bruder dort als Mönch lebte, als auch später aus der öffentlichen Feder eines direkten ehemaligen Yogananda-Schülers

war mir bekannt geworden, daß sich typische Merkmale der traurigen Tatsache, die bei so mancher Institution auftauchen mag, bei der der eigentliche Gründer sozusagen als 'Kraftwerk und Katalysator' nicht mehr zugegen ist, leider auch ganz deutlich an der SRF zeigten,
nämlich daß manche von der Organisation ausgehenden Machenschaften sich meiner Meinung nach eindeutig vom eigentlichen 'Sinn des Erfinders' immer weiter entfernten.

Yogananda selbst hatte auch vorhergesagt, daß er eine zeitlang nach seinem Verlassen dieser Welt das 'Werk' wahrscheinlich nicht wiedererkennen würde, so er zurückkäme und es sich ansähe.

Moos, verkohltes Holz


Weder wußte ich jedoch damals von solcherlei Unstimmigkeiten noch hätte ich sie je für möglich gehalten.

Vielmehr gehörte meine Aufmerksamkeit (neben meiner Ausbildung an der Jazzschule) ganz dem Üben der sukzessive neu in meinen Briefkasten hereintröpfelnden Auflade-Übungen, Konzentrations- und Meditationstechniken, die mehr und mehr im Begriff waren, sich für mich zum zentralen Inhalt meiner körperlich-geistigen Trainingsaktivitäten zu entwickeln.

Begeistert erforschte ich das relative Neuland meiner Konzentrations- und Meditationserfahrungen.

Tanzmusik Dinnermusik Alleinunterhalter


Wie auch bereits früher nutzte ich den mir wohl angeborenen Pioniergeist - oder sollte ich besser sagen: er nutzte mich? - um zu schauen, wo ich hinkam, wenn ich ...


Solcherlei Erfahrungen stärkten auf sehr dauerhafte Weise die Tiefe meines 'yogischen' Selbstvertrauens und ich sollte noch viele Jahre lang (zum Beispiel in besonderen Streßphasen - ohne viel Yoga) davon zehren können.

Sie zeigten mir jedoch gleichzeitig auch, daß es auf dem spirituellen Weg nicht ganz ohne eigene Anstrengungen und Durchhaltevermögen ging und vor allem: nicht ohne grundlegendes, aufrichtiges Interesse!

Kaefer kletternd

Verhinderte Mönche ...



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Dieser Teil der Livepiano-Alleinunterhalter-Webseite wurde apgedäited im Juni 2017 .