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Wie kam ich zum Yoga -3

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Wie kam ich
zum Yoga? - 1
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Aufgeschobene Akrobatik


Zuhause 'sturmfreie Bude', ich allein plus Ferien.

Das mittlerweile käuflich erbeutete Werk 'Light On Yoga' vom verehrten Herrn Iyengar sollte mir als Ideenquelle für bis dahin nicht ausprobierte Übungen zur Seite stehen.

Fasziniert betrachtete ich eines der Fotos in dem 'leckeren Beute-Schinken'.

"Nun - das mit dem Stehen auf beiden Händen, während von rückwärts die Fußsohlen lässig auf der Schädeldecke aufliegen, kann vielleicht etwas* warten", dachte ich ...

(*Übersetzung: das Nicht-Sanskrit-Wort "etwas" sollte an dieser Stelle interpretiert werden mit "bis heute, Tendenz der Hinauszögerung steigend" ...)

... und so entschloß ich mich stattdessen, mit einigen einfachen Grundübungen zu beginnen.

Da gab es zum Beispiel 'Janusirasana', die Kopf-Knie-Stellung. Die war mir prinzipiell durchaus bekannt vom Kampfsporttraining, nur mit dem Unterschied, daß der Bewegungsablauf im Rahmen des Letzteren mehr ein unruhig-wippender war, während es bei der Yoga-Version darum ging, sich langsam in mehreren Runden behutsam immer weiter in die Stellung sinken zu lassen und darin bewegungslos zu verharren.

Obwohl die Körperhaltung wie gesagt eine bekannte war, sollte sich meine subjektive Erfahrung bei der Yogaübung hingegen als eine ziemlich neue erweisen.

Es fühlte sich sehr angenehm an, sehr lösend. Ich spürte bewußt Verspannungen, die jedoch mit jeder neuen, von der Intensität der Streckung her gesteigerten Runde mehr und mehr verschwanden.

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Auch hierbei packte mich wieder einmal der Pioniergeist und ich wollte wissen, was geschehen würde, wenn ich die Stellung immer länger und noch länger hielt. Gedacht - getan.

Bei geschlossenen Augen 'sah' ich auf einmal die inneren Muskelverspannungen als faserartige Stränge aus rötlichem Licht. Sie gaben sich zu erkennen als - Energie, als feststeckende reine Energie. 'Sehen' hieß in dem Fall selbstverständlich nicht mit den physischen Augen. Aber wie sollte ich es denn nennen, wenn ich kein Wort dafür im Duden fand und es trotzdem existierte?

Ich schlußfolgerte: wenn Energie da tatsächlich wie auch immer feststeckte, mußte sie sich nach meiner Hypothese auch durch eine Lösung der Verspannungen wieder befreien können.

Das war gar nicht weit gefehlt, wie sich herausstellen sollte.

Das Resumee dieses ersten Tages war für mich klar: wenn ich mich so darauf einließ, war Yoga 'super', dann brachte es mich eindeutig näher zu mir selbst ...
Glockenblume

In den Folgetagen ging ich bereits von vorneherein entspannter an die Übungen heran - das hieß: innerlich entspannter, äußerlich vielleicht auch mal ein Muskelkäterchen, aber das war nicht so schlimm und so etwas ging bekannlicherweise mit fortgesetzter Übung wieder weg.

Wie konnte es sein, so frug ich mich, daß ich auch geistig entspannter war? Ich hatte meines Wissens gar keine geistigen Übungen gemacht, oder etwa doch?

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Weitere 'pionierartige Erkundungsgänge' ins eigene Körpersystem auf Yogaart folgten. Die besagten ehemals 'rötlichen Farbstränge' waren mittlerweile dem Gefühl eines weiten innerlichen Raumes gewichen, innerhalb dessen die Energie frei sprudelte, die vorher festgesessen war.

Diese 'Energie', wie ich sie nenne, hatte ich vor Beginn der Yogaübungen wie gesagt gar nicht bewußt als solche wahrgenommen, sondern vielmehr 'nur' als störende Verspannungen. War es Energie? Oder war es vielmehr - Bewußt-sein?

Durch das Lösen körperlicher Verspannungen hatten sich gleichzeitig auch 'geistige' Verspannungen gelöst, die mir vor ihrem Verschwinden gar nicht bewußt gewesen waren, sondern erst danach - erfreulicherweise - durch Abwesenheit 'geglänzt hatten'.

Diese 'rötlichen Stränge' waren offenbar eine in komplexer Form feststeckende Bewußtseins-Energie gewesen. Diese eigenartige Behauptung untermauere ich mit der ganz klaren erlebten Erfahrung, daß der dabei entscheidende Prozeß ohne meine bewußte Wahrnehmung gar nicht möglich gewesen wäre.

Hätte ich nicht genau 'hingespürt', was nach den Übungen in den jeweiligen Körperteilen anstelle der ehemaligen Verspannungen existierte, so hätte ich mich vermutlich einfach irgendwie angenehm entspannter gefühlt, ohne groß darüber nachzudenken.

Wenn diese Bewußtseins-Energie also tatsächlich zuvor in komplexer, sozusagen kristallisierter Form festgesteckt war und im Nachhinein sich eine Verbindung mit dem Thema geistig-psychische Spannung/Entspannung zeigte,

warum also sollte ich es nicht sogar mit dem assoziieren, was in der Psychologie seit langem unter dem geläufigen Begriff Komplexe bekannt war?

(Ich spreche an dieser Stelle nicht etwa vom 'grünen Tisch der Theorie aus', wie gesagt bin ich in einer Psychologen-Familie aufgewachsen und habe diese Themen ohne Übertreibung "mit dem Löffel gefressen".

Mein Vater hat oft mit mir bereits als Kind Übungen zur Selbstwahrnehmung durchgeführt, immer nach dem neuesten Stand seiner eigenen Erkenntnisse und ich habe auf der Webseite über »unabhängige Wahrnehmung« bereits erwähnt, daß ich glaube, daß er in gewisser Weise 'seiner Zeit voraus' ist.)

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Nachdem diese 'Komplexe' sich eindeutig im Zuge der yogischen Körperübungen aufgelöst hatten, war mir klar: Yoga ist gesund für Körper und Geist (Sie können es ruhig in dem Fall "Psyche" statt "Geist" nennen) - lösend, belebend, ordnend, beruhigend, erweiternd.

Das alles wurde mir geschenkt für mein Praktizieren von anfangs vielleicht drei, vier unterschiedlichen Übungen - und wieviele solche Körperstellungen ('Asanas') gibt es im Yoga? Vierundachtzigtausend.

"In diesem 'Yoga' aus Indien scheint sozusagen mehr drin zu sein, als draufsteht", dachte ich.

Genau - und die Asanas (Körperstellungen) sind nur einer von acht Schritten auf dem Yogaweg ...
Farnwald

Auf der Münchner Jazzmusikschule verband mich mit einem Studienkollegen, der auch wie ich damals 'out of Rosenheim' in die Bayerische Metropole pendelte, nicht nur das gemeinsame Interesse für Musik, sondern auch die Beschäftigung mit Yoga, wenn auch aus unterschiedlichen Beweggründen heraus und auf unterschiedliche Weise.

Er erklärte mir, er praktiziere 'Kriya-Yoga' und unterstrich das mit einer ähnlichen Handbewegung, wie wenn zum Beispield ein Italiener begeistert von seinem "Apulia" spricht
- die Fingerspitzen einer Hand locker ein imaginäres Kleinod haltend.

Butterblume

Bevor etwa auch Ihr innerer Kompost-Teller zum Überlaufen neigen würde, liebe LeserInnen, möchte ich Ihnen an dieser Stelle über einige der bisher in diesem Text gefallenen Yoga-Begriffe einen kurzen Überblick liefern, den ich damals zu dem Zeitpunkt nicht hatte:

Wie ich im Nachhinein von meinem späteren Lehrer erfuhr, bezeichnet man die ersten vier Stufen des achtstufigen Yogapfades als Hatha-Yoga (dazu gehören auch die Asanas, die ich bis dahin praktiziert hatte) und die höheren vier, mehr meditativ orientierten Stufen als Raja-(gesprochen: Raadscha-)Yoga. Innerhalb des Letzteren gibt es wiederum spezielle Übungstechniken, die unter dem Begriff Kriya-Yoga bekannt sind.

Butterblume

(Fortsetzung ...)



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Dieser Teil der Livepiano-Alleinunterhalter-Webseite wurde apgedäited im June 2017 .