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Wenn ich heute über meine damaligen Geschicke - bzw. 'Ungeschicke' - nachdenke, fallen mir gewisse Parallelen auf zu Erzählungen aus der Lebensgeschichte meines Yogalehrers Paramapadma Diranandadschi (Samir Kumar Ghosh).

Er war, bevor er sich so richtig intensiv mit seinem Yoga-Übungsweg beschäftigt hatte, Profi-Fußballer (in der - wir würden wahrscheinlich sagen: ersten Indischen Liga) gewesen. Er erzählte mir, er sei damals um vier Uhr früh aufgestanden, um zu trainieren. Er war so fit, daß er Handstand auf zwei Zeigefingern machen konnte.

Er wurde damals zwar durch seine Eltern zum regelmäßigen Meditieren angehalten. Die Umsetzung dieser Anregung hielt sich allerdings seiner Erzählung nach in Grenzen, da er letztlich einen Großteil seiner Zeit verbrachte mit unterschiedlichen Sportarten wie auch Cricket (das ist in Indien mindestens so populär wie hierzulande Fußball).

Das ging wohl eine ganze Weile so, bis für ihn (lange vor mir) der schicksalsträchtige Tag daherkommen sollte, an dem Gott sich anscheinend dachte: "genug jetzt 'zum Spocht', die Welt benötigt mehr Yogis ..."

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Einige renommierte Yogameister in Indien verwenden neben der Unterweisung im Übungsweg auch Edelsteintherapie, um Ihren Schülern zu helfen, unterschiedliche Hindernisse auf ihrem Weg zu beseitigen.

Hierfür sind nicht nur peinlich exakte Observatorium astrologische Berechnungen, sondern vor allem auch deren entsprechend ins Schwarze treffende Deutung von einem sehr erfahrenen Astrologen erforderlich, um den richtigen Stein für den jeweiligen Träger zu finden. Es gibt harmlose Steine und auch solche Steine, die nicht für jeden Menschen förderlich sind. Manche Arten von Edelsteinen können sogar eine zerstörerische Wirkung zeigen, wenn es nicht 'paßt'.


Ein Bekannter Diranandas trug damals so einen astrologischen Stein. Es war ein 'Katzenauge'. Die gehören zu den potentiell Gefährlichen.

Mein Lehrer war indes zu der Zeit zwar vom Nutzen des Yoga überzeugt, allerdings hielt er nicht viel von der astrologischen Edelstein-Geschichte und so machte er sich lustig über den Freund, was das wohl für ein Unsinn sein sollte.

Daraufhin forderte ihn dieser auf, den Ring mit dem Stein (der speziell geschliffen war und durch eine entsprechende Fassung mit einer Spitze auf der Haut auflag) einmal einige Tage lang selbst zu tragen. Er werde schon sehen ...

Nun, Sie können es so interpretieren oder so ... jedenfalls ging Dirananda darauf ein, trug für einige Tage den Ring mit dem Stein, bis ihm beim Fußballtraining ein Mitspieler so unglücklich mit beiden Füßen auf ein Bein sprang, daß dieses einen komplizierten Bruch erlitt.

Mein Lehrer erzählte, alle im Stadion hatten es krachen gehört und er konnte seinen Fuß direkt nach dem Unfall hoch bis an die gleichseitige Hüfte ziehen.
Das war es gewesen mit der Fußball-Karriere. Er konnte danach nie wieder spielen.

(Ich habe erlebt, wie er viele Jahre später zum Spaß mit uns Schülern in einem Ferien-Meditationsseminar am Bodensee ein bißchen Ball gekickt hat. Diese Volley-Schüsse vergesse ich nicht - der Ex-Profi war klar zu erkennen. Allerdings tat ihm leider nach kurzer Zeit das Bein weh und so ließ er es wieder sein.)

Seine Mutter hätte ihn damals vorgewarnt, wenn sie noch vor dem Unfall mitbekommen hätte, daß er jenen Stein trug. Als sie den Ring danach erst bemerkte, fragte sie ihren Sohn, ob er verrückt sei, den zu tragen. RSS-Feed Livepiano Musik-Alleinunterhalter Im Rückblick sagte Diranandadschi immer wieder, daß er dieses Vorkommnis nicht etwa als Unglück, sondern vielmehr als großes Geschenk betrachte. Denn von da an hatte er endlich Zeit, sich mehr um die Meditation zu kümmern.

In der Folgezeit erwarb er seinen Lebensunterhalt und unterstützte seine Familie, indem er sich Taxi-Lizenzen beschaffte und Fahrer beschäftigte.

Er meditierte täglich bis zu achtzehn Stunden und eines Tages erreichte er den sogenannten 'Nirvikalpa-Samadhi'.
(Liebe LeserInnen, falls Ihnen dieser Begriff - nachvollziehbarerweise - nicht viel sagen sollte, so können Sie das bei Paramahansa Yogananda in der 'Autobiographie eines Yogi' nachlesen. Es handelt sich jedenfalls um einen sehr tiefgehenden spirituellen Zustand.)



Vom 'Ausflug zum Lehrer' zurück zum Schüler:

Unter anderem war östliche Zen-Literatur in unserer Hausbibliothek verfügbar, worüber ich literarischer Vielfrass-Verdauungsschlaefchen Nimmersatt mich ebenso hermachte wie parallel dazu im Buchladen über Sufis, Carlos Castaneda, Carl Gustav Jung und viele weitere.

Irgendwie schien Gott mir das Talent eines annähernd unverwüstlichen geistigen 'Verdauungsapparates' mitgegeben zu haben: was immer an Behauptungen der jeweiligen Autoren sich nach eingehendem Praxistest als lebensfördernd erwies, wurde in ein Plus an Lebensqualität umgesetzt, was hingegen allzu unverdaulich schien, einfach auf der Strecke gelassen.

Irgendwann war mir klar: wer so viel liest, der liest zwangsläufig auch viel 'Schrott'. Allerdings schienen sich dabei auch sozusagen mehr und mehr 'Antikörper' im Bewußtsein zu bilden gegen sachlich inkorrekten oder gar manipulativ angelegten 'Schrott'.

Die Übung in der Kunst des Unterscheidens bezogen darauf, was innerhalb esoterischer, also nach 'innen' führender Wissenschaften überhaupt mit Fug und Recht als 'sachlich korrekt' bezeichnet werden kann, legte sich mir schlichtweg dadurch nahe, daß bestimmte Behauptungen, in denen unterschiedliche Autoren aus unterschiedlichen Richtungen letztlich übereinstimmten, von vielerlei Seiten her betrachtet - und vor allem praktisch getestet! - immer noch stimmten.

Andere hingegen zerstäubten sich bereits beim zweiten Hinsehen aus neuer Perspektive und die konnte ich somit nicht als empirische, also grundlegende Wahrheiten akzeptieren.

Ich stellte fest, daß, je mehr ich quasi wie mein eigener geistiger Pionier stetig und gleichzeitig kritisch voranging, es mir vergönnt war, die Fähigkeit zu entwickeln, immer schneller die Spreu vom Weizen zu trennen, denn ich bekam einfach ein immer größeres Reservoir an Vergleichsmöglichkeiten.

Ich fürchte mich auch heute nicht etwa vor irgendwelchen Büchern oder daß ich gegen meinen Willen unmerklich manipuliert würde. Ich glaube, daß ich mittlerweile so etwas 'gegen den Sturm rieche' und zwar nicht nur in Büchern.

Es mag paradox klingen, trotzdem habe viel gelitten in meinem Leben, denn ich hatte mich sehr wohl manipulieren lassen, allerdings nicht von Büchern, sondern vielmehr von Mitmenschen und ich habe oft erst lange Zeit später kapiert, was da geschehen war.

In Verbindung damit kam mir nicht selten der bekannte Spruch in den Sinn: "Gott schützt uns vor unseren Feinden - und wer schützt uns vor unseren 'Freunden'?"

Ich war selbst dafür verantwortlich gewesen, denn jedesmal hatte mich, genau besehen, ein ungutes Gefühl vorher gewarnt gehabt. Wenn ich dieses Gefühl in Worte übersetzen müßte, dann klänge das ungefähr so: "Um darauf einzugehen, was Dir dieser Mensch soeben 'nahelegt', müßtest Du Dich zu sehr verbiegen, um gleichzeitig Du selbst bleiben zu können" ...

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Reshad Feilds Buch 'Ich ging den Weg des Derwisch' dürfte die entscheidende Wende innerhalb meiner Aufmerksamkeit vom Spektakulären ins eher Subtil-philosophische bewirkt haben.
Im Folgebuch 'Das Siegel des Derwisch' war von einem spirituellen Lehrer die Rede, der eine unauffällige Existenz führte, der sogar im Rollstuhl saß und an einer unheilbaren Krankheit litt.

Ohne daß mich solcherlei vergleichsweisen Äußerlichkeiten befremden konnten, brachte die Beschäftigung mit Feilds Erzählungen eine Saite in mir zum Klingen,

die so angenehm beruhigend wirkte, deren 'Klang' so jahrhundertealt und vertraut schien, daß mich von da an die Suche nach einem deutlichen Plus an innerer Ruhe in meinem Leben, nach mehr Erinnerung - woran auch immer das sein mochte - nicht mehr losließ.

Es war wie die Stimme einer Heimat - meiner Heimat.

'Der große Geist', 'Spirit', 'Nagual', 'Das höhere Selbst' und weitere unverdaute, weil nicht genau einzuordnen gewesene Begriffe aus unterschiedlichen Büchern ergaben mittlerweile einen ansehnlichen Stapel auf meinem inneren 'Kompost-Teller'. Da waren viele Informationen, die einander zwar nicht unbedingt widersprachen, aber auch kein einheitliches Bild ergaben.

Ich war überzeugt, es gab etwas Faszinierendes, Wertvolles, etwas das wir nicht mit den Sinnesorganen wahrnehmen können und das wir nichtsdestotrotz irgendwie wahrnehmen. Also muß es über die 'normalen' fünf Sinne hinaus irgendwelche weiteren Wahrnehmungsorgane im Menschen geben, folgerte ich.

Eine unabhängige Art der Wahrnehmung ...
Jahresringe
Die sogenannten Naturwissenschaften mögen uns die Wahrheit sagen, allerdings nicht die ganze. Immerhin so viel war mir klar.

Jenes 'Faszinierende', 'Uralte' zeigte sich mir manchmal in der Musik, manchmal in Geschichten, manchmal in dem unglaublich energiedurchfluteten Körpergefühl nach einer nächtlichen Fahrradfahrt vom Übungsraum meiner damaligen Musikband nach Hause. Manchmal liebkoste es mich im Kuß einer Freundin, manchmal war es weg. Es schien verstecken mit mir zu spielen und irgendwie fühlte es sich gleichzeitig an wie ich selbst.

Irgendwie spürte ich, daß ich diesem Etwas immer näher kam und dafür auch etwas tun konnte. Aber es war nicht festzulegen auf irgendein bestimmtes Lebensfeld, irgendwie war es unbegreiflich und gleichzeitig nicht ungreifbar.

Zwei Lebenswochen in jener Zeit habe ich als sehr angenehm in Erinnerung. Yoga klopfte sozusagen immer vernehmlicher an die Tür ...

Es dürfte die Phase gewesen sein, in der ich zwar noch ins Sporttraining ging, aber wider Erwarten parallel dazu den eigenständigen Wert der Yogaübungen entdeckte, der eindeutig über eine reine Steigerung der körperlichen Beweglichkeit hinausging.

Aufgeschobene Akrobatik ...



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Dieser Teil der Livepiano-Alleinunterhalter-Webseite wurde apgedäited im June 2017 .